Dr. Alexander Wiese

 

Dr. Alexander Wiese ist in sämtlichen Bereichen des Geistigen Eigentums tätig, schwerpunktmäßig im Bereich der technischen IP-Rechte (Patente und Gebrauchsmuster). 

Dr. Wiese berät seit seiner Zulassung zur Anwaltschaft im Jahre 2016 vorrangig zu Patentverletzungsverfahren, insbesondere im Telekommunikationssektor, und hat darüber hinaus weitere Erfahrungen in den Bereichen der Elektrotechnik, Software sowie der Informationstechnologie sammeln können. Er wirkte bereits in einer beachtlichen Anzahl von Verletzungsverfahren unter Einbeziehung sog. standardessentieller Patenten mit, die auf Grund des FRAND-Einwands besondere Bezüge zum Kartellrecht aufweisen. Zudem unterstützt er Unternehmen bei der außergerichtlichen Beilegung von Rechtsstreitigkeiten im Rahmen von Schiedsverfahren. Zusätzlich setzt Dr. Wiese Tätigkeitsschwerpunkte beim Schutz von Geschäftsgeheimnissen (Trade Secrets), der Lizenzierung von IP-Rechten und dem Markenrecht, sowohl im gerichtlichen wie auch im außergerichtlichen Bereich. Im Markenrecht hat Dr. Wiese Unternehmen sowohl bei der Verteidigung gegen Markenverletzungen vertreten, wie auch bei der europaweiten Überwachung und Aufrechterhaltung eines umfangreichen Markenportfolios. 

Neben deutschen Mandanten berät Dr. Wiese Mandanten aus anderen europäischen Ländern, Asien und Nord-Amerika.
 

Curriculum Vitae

Dr. Alexander Wiese studierte Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einem Schwerpunkt im Bereich des Geistigen Eigentums. Während seiner Studienzeit arbeitete Dr. Wiese mehr als drei Jahre als studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Geistiges Eigentum der Universität Freiburg (Prof. Dr. Maximilian Haedicke, LL.M.). Er wurde im Jahr 2015 mit einer patentrechtlichen Arbeit promoviert und arbeitete promotionsbegleitend für zwei Jahre in einer internationalen Rechtsanwaltskanzlei in Düsseldorf im Bereich des Marken- und Lizenzvertragsrechts als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Während seines Referendariats am Oberlandesgericht Düsseldorf absolvierte Dr. Wiese seine Stationen unter anderem bei der Deutschen Oper am Rhein, bei der er vorrangig zum Urheberrecht beraten hat, und bei einer internationalen Rechtsanwaltskanzlei in Düsseldorf und London im Bereich des Patentrechts.

Nach seiner Zulassung zur Anwaltschaft im Jahr 2016 war Dr. Wiese als Rechtsanwalt im Team von Dr. Martin Chakraborty in der IPMT-Praxis von Hogan Lovells in Düsseldorf tätig. Seit Januar 2019 arbeitet Dr. Wiese bei Wildanger.

Exemplarische Mandate

  • Beratung und gerichtliche Vertretung eines Mobilfunknetzbetreibers gegen den Inhaber eines gemischten Portfolios aus standardessentiellen und nicht-standardessentiellen Patenten in mehreren Verletzungs- und Rechtsbestandsverfahren
  • Erwirkung von Arrestbefehlen und Pfändung von Patenten zur Sicherung von Kostenerstattungsansprüchen gegen klagende (aber erfolglose) Patentinhaber
  • Gerichtliche Vertretung eines Software-Unternehmens gegen ein international tätiges Unternehmen wegen der Verletzung von Geschäftsgeheimnissen
  • Betreuung der Verteidigung eines „Hidden Champions“ im Rahmen eines Schiedsverfahrens wegen der angeblichen Verletzung von lizenzvertraglichen Pflichten
  • Europaweite Überwachung und Verteidigung eines umfangreichen Markenportfolios für ein international tätiges Modeunternehmen

Sprachen

Deutsch, Englisch

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