Dr. Alexander Reetz, LL.M. IP, Partner

Dr. Alexander Reetz, LL.M. IP, wurde im Januar 2019 in die Partnerschaft von Wildanger aufgenommen. Er ist auf vielen Gebieten des gewerblichen Rechtsschutzes tätig, aber in besondere Weise den technischen Schutzrechten (Patentrechte, Gebrauchsmusterrechte) verpflichtet, und hier insbesondere auf die Prozessführung in Verletzungs- und Rechtsbestandsverfahren spezialisiert. 

Dr. Reetz hat seit seiner Zulassung zur Rechtsanwaltschaft im Jahre 2008, unter anderem, führende Unternehmen aus dem Telekommunikationssektor in einer Vielzahl patentrechtlicher Auseinandersetzungen erfolgreich vor Gericht vertreten. Er verfügt über umfangreiches Hintergrundwissen und langjährige Erfahrung in Streitigkeiten dieser Art, die zumeist gleichzeitig in verschiedenen Jurisdiktionen ausgetragen werden und vielfach – im Falle der Geltendmachung sog. standardessentieller Patente – auch eine kartellrechtliche Dimension aufweisen (Stichwort: FRAND-Lizenzverhandlungen). Dr. Reetz unterstützt zudem eine Vielzahl von Unternehmen aus diversen anderen Technologieaffinen Branchen bei der vorbereitenden Beweissicherung und gerichtlichen Durchsetzung ihrer Schutzrechte und verteidigt diese umgekehrt auch gegen die Durchsetzung derartiger Ansprüche von Wettbewerbern.

Unter den von Dr. Reetz zuletzt vertretenen Unternehmen befinden sich sowohl „Weltmarktführer“ als auch viele „Hidden Champions“ aus dem Mittelstand, darunter etwa Smartphone-Hersteller und Netzbetreiber, Technologie-Mischkonzerne, Chiphersteller, Software-Unternehmen, Hersteller von Navigationsausrüstung, Hersteller tragbarer Aktivitätsmesser („Wearables“) und Sportartikel-Hersteller.

Andere über uns

WirtschaftsWoche (2018): besonders empfohlener Rechtsanwalt für Patentrecht; empfohlen durch IAM Patent 1000 Top Professionals (2017-18): „pragmatic and forward-thinking“ (…) „has significant expertise in the burgeoning field of robotics“; Handelsblatt/Best Lawyers, empfohlen für Gewerblichen Rechtsschutz (2015-2018).  

Curriculum Vitae

Dr. Alexander Reetz, LL.M., geb. 1977 in Köln, studierte Rechtswissenschaften in Köln, Aberdeen (UK) und Stellenbosch (RSA). Nach seinem ersten Staatsexamen arbeitete er promotionsbegleitend als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Prof. Dr. Michael Sachs, Prof. Dr. Bernhard Kempen) an der Universität zu Köln und wurde dort zu einer grundrechtsdogmatischen Untersuchung des Hochschulerfinderrechts zum Dr. iur. promoviert. Im Anschluss daran erwarb Dr. Reetz den Abschluss Magister Legum mit Schwerpunkt gewerblicher Rechtsschutz (LL.M. IP) von der University of Aberdeen (UK).

Nach juristischem Vorbereitungsdienst und Assessorexamen am Hanseatischen Oberlandesgericht mit Stationen bei der 4a. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf (Patentstreitkammer), beim Bundesministerium der Justiz (Abteilung für Patent- und Erfinderrecht) und bei einer internationalen Rechtsanwaltskanzlei in New York (im Bereich Patentstreitverfahren) wurde Dr. Reetz in die Rechtsanwaltschaft aufgenommen.

Danach war Dr. Reetz – bis zu seiner Aufnahme in die Partnerschaft bei Wildanger - 10 Jahre lang als Rechtsanwalt (seit 2016 als Counsel) im Team von Dr. Martin Chakraborty bei Hogan Lovells in Düsseldorf tätig.  

Mitgliedschaften und Veröffentlichungen

Dr. Reetz ist Mitglied der der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) sowie der Deutschen Landesgruppe der Internationalen Vereinigung zum Schutze des Geistigen Eigentums (AIPPI). Er publiziert und hält Vorträge zu verschiedenen Themen des gewerblichen Rechtsschutzes.

Exemplarische Mandate

  • Beratung und gerichtliche Vertretung eines Mobilfunknetzbetreibers gegen den Inhaber eines gemischten Portfolios aus standardessentiellen und nicht-standardessentiellen Patenten in einer grenzüberschreitenden patentrechtlichen Auseinandersetzung 
  • Beratung und gerichtliche Vertretung von Smartphone-Herstellern in patentrechtlichen Auseinandersetzungen. Begleitung und Vorbereitung des phase-in sog. technischer Umgehungslösungen
  • Erwirkung von Arrestbefehlen und Pfändung von Patenten zugunsten des beklagten Mobilfunknetzbetreibers zur Sicherung von Kostenerstattungsansprüchen gegen klagende (aber erfolglose) Patentinhaber
  • Gleichzeitige Erwirkung komplementärer Beweissicherungsverfügungen und Be-schlagnahmen in Deutschland, den Niederlanden, China und den USA gegen ein international agierendes Netzwerk von Produktpiraten auf dem Ersatzteilmarkt wegen der vorsätzlichen Verletzung der Patent- und Urheberrechte eines führenden OEM-Herstellers von Schiffsmotoren
  • Vorbereitung und Erhebung einer Vindikationsklage für den (Mit-)Inhaber des Rechts an einer Erfindung wegen der unberechtigten Schutzrechtsanmeldung durch den nicht-(allein)berechtigten Kooperationspartner mit anschließendem Prozessvergleich

Sprachen
Deutsch, Englisch

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